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Andreas Sander startet eine Aktion für „Blog-Frischlinge“, die ihr Blog bekannt machen und damit mehr Leser gewinnen möchten.

Wer Interesse hat, findet alle nötigen Infos in diesem Post auf seinem Blog.

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Bloggen macht gleich noch mal so viel Freude, wenn man Kommentare von Besuchern bekommt. Kommentare sind ein Zeichen dafür, dass jemand meinen Beitrag gelesen und sich sogar die Mühe gemacht hat, darauf zu antworten. Das erfreut jeden Autor eines Textes.

Damit das „Gespräch“ in einem Blog läuft, sollte man einige Punkte beachten.

Kommentare moderieren

Bei WordPress.com werden neue Kommentare in der Regel zunächst in die „Moderationsschleife“ geschickt. Als Blog-Besitzer bekomme ich eine E-Mail mit dem Hinweis, dass ein neuer Kommentar eingegangen ist und dass man diesen „moderieren“ soll. Das bedeutet, ich muss entscheiden, ob ich den Kommentar freigebe und er damit sichtbar wird oder ob er nicht öffentlich werden soll.

Normalerweise sollte man Kommentare zügig freischalten, damit die Besucher sehen, dass ihr Beitrag geschätzt wird und damit der Austausch im Blog nicht durch lange Pausen abgewürgt wird.

Es gibt aber auch Gründe, einen Kommentar nicht freizugeben:

  • Wenn der Kommentar beleidigend, verletzend oder aggressiv ist (gegen den Blog-Autor oder gegen andere Personen), sollte man ihn nicht freigeben.
  • Hat der Kommentar nichts mit dem Beitrag zu tun und enthält er Links zu Websites, die ebenfalls nichts mit dem Beitrag oder dem eigenen Blog zu tun haben, sollte man ihn ebenfalls nicht freigeben. In diesem Fall ist der Kommentar wohl Spam. Spammer nutzen neben den bekannten E-Mail-Wegen auch Blogs, um auf ihre zweifelhaften Websites aufmerksam zu machen.

Antworten

Wenn ich einen Kommentar erhalte, sollte ich möglichst zügig überlegen, ob eine Antwort erwartet wird. Selbst wenn der Kommentar nicht ausdrücklich nach einer Antwort verlangt, kann ich mich z.B. für die Rückmeldung bedanken oder sonstwie kurz reagieren. Das zeigt den Lesern, dass ich als Autor selbst aktiv an der Diskussion teilnehme und dass die Kommentare auch gelesen und geschätzt werden.

„Seltsame Kommentare“

Unter Umständen finde ich Kommentare zum Moderieren vor, die scheinbar abgeschnittene Sätze enthalten. Diese können z.B. so aussehen:

[…] „Urheberrecht und Bloggen“: Blogposts illustrieren – Urheberrecht respektieren undBlogposts illustrieren – Fotos finden von […]

Auf den ersten Blick könnte ich das für Spam halten. In Wahrheit sind dies jedoch automatische Kommentare, die darauf hinweisen, dass jemand in einem eigenen Blog-Beitrag auf meinen Blog-Beitrag verlinkt hat. Die Blogsoftware scannt beim Speichern automatisch den Text nach Links und schickt an die Ziel-Blogs ein so genanntes „Ping“. Wenn das Zielblog (in diesem Beispiel mein eigenes), die Ping-Funktion unterstützt, hängt es automatisch einen Pingback-Kommentar an den verlinkten Artikel an. Damit sehe ich als Blog-Autor, dass mein Beitrag woanders verlinkt wurde.

Fazit

Kommentare machen Blogs lebendig und bringen oft eine Idee, die zunächst im Blog-Beitrag entwickelt wurde, richtig weiter. Als Blog-Autor sollte man die Kommentare zügig moderieren und sich (so gut es zeitlich eben geht) aktiv an der Diskussion beteiligen.

[UPDATE 28.04.2017] Dieser Blogpost ist schon etwas älter. Inzwischen gibt es noch weitere gute Quellen für Abbildungen und Fotos. Ich habe hier einen Beitrag zum Urheberrecht geschrieben, der am Ende verschiedene gute Quellen auflistet: Grundlagen des Urheberrechts


Der erste Teil dieses Beitrags hat dargelegt, warum es wichtig ist, das Urheberrecht und die Lizenzbedingungen von Fotos im Netz zu beachten. Im zweiten Teil werden nun einige Quellen von guten Fotos vorgestellt, die ausdrücklich für die Weiterverwendung freigegeben sind.

Wikimedia Commons

Wikimedia Commons ist das “Medienlager” der Wikipedia. Es ist eine Sammlung von bisher (Stand: November 2009) über fünf Millionen Mediendateien, die alle frei verwendbar sind. Zum Beispiel dieses Foto von einem Tornado in den USA.

Tornado

Foto von Justin Hobson

In Wikimedia Commons ist unterhalb von jeder Mediendatei angegeben, welche Lizenz dafür gilt. In diesem Fall stehen dort mehrere Lizenzen. Die Creative Commons Lizenz ist am leichtesten zu verstehen und enthält alle für unseren Zweck wichtigen Aussagen (sie ist zunächst auf Englisch formuliert, aber es gibt einen Link für die deutsche Version)

Kurz gesagt: Du darfst die Datei vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen sowie Bearbeitungen davon anfertigen, solange du den Urheber in angemessenem Umfang nennst und die Bearbeitungen nur unter einer Lizenz veröffentlichst, die mit dieser kompatibel ist.

Wichtig ist, den Urheber in „angemessenem Umfang“ zu nennen. Beim Foto oben habe ich seinen Namen angegeben und auf die Seite verlinkt, auf der das Foto  in Wikimedia Commons gespeichert ist. Diese Quellenangabe ist immer Pflicht. Die einzige Ausnahme sind Fotos, bei denen als Lizenz „gemeinfrei“ oder auf Englisch „public domain“ angegeben ist. Diese dürfen ohne Quellenangabe für jeden Zweck verwendet werden.

Google Bildersuche – erweitert

In der erweiterten Bildersuche von Google gibt es die Möglichkeit, die gefunden Bilder nach Lizenzen zu filtern. So kann ich mir z.B. nur Fotos anzeigen lassen, die ausdrücklich zur Wiederverwendung freigegeben sind.

 

Flickr Suche – erweitert

Flickr ist ein Fotodienst, bei dem man seine Bilder hochladen und damit im Netz veröffentlichen kann. Flickr richtete sich vor allem an Privatleute für ihre privaten Fotos. Trotzdem finden sich natürlich auch viele Fotos von guten bis sehr guten Hobbyfotografen – und diese geben ihre Bilder manchmal auch unter einer Creative Commons Lizenz frei, so dass man sie z.B. im eigenen Blog verwenden darf.

Man findet solche Bilder wiederum über die erweiterte Suche indem man das entsprechende Kästchen ganz unten auf der Seite aktiviert.

Flickr erweiterte Suche

Weitere Quellen

Es gibt noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, an gute Fotos zu kommen, ohne das Urheberrecht zu verletzen. Mein früherer Beitrag Impulsfotos für Präsentationen erklärt dazu Näheres.

Autor immer angeben

Für die Bildquellen, die mit einer Creative Commons Lizenz arbeiten, gilt, dass der Autor bzw. Fotograf angemessen genannt werden muss. Das ist neben der rechtlichen Voraussetzung aber schon allein eine Frage der Höflichkeit und des Anstandes: wenn mir ein kreatives Werk von einer Person so gut gefällt, dass ich es gern in meinem Blog verwenden möchte, sollte ich auch sagen, von wem es stammt und mich nicht mit fremden Federn schmücken.

Wenn man diese Grundregel beherzigt, findet man in den genannten Quellen eine große Zahl guter Fotos, die man nach Herzenslust verwenden kann, ohne rechtliche Probleme zu bekommen.

[UPDATE 28.04.2017] Dieser Blogpost ist schon etwas älter. Ich habe inzwischen einen weiteren Beitrag zum Urheberrecht geschrieben, der die Grundlagen auch mit Hilfe zweier Videos erklärt: Grundlagen des Urheberrechts


Blogs sind dazu da, dass man Gedanken, Ideen, Informationen aufschreibt. In Textform. Blogs sind ein Textmedium (Foto- und Video-Blogs ausgenommen).

Aber auch in einem von Text geprägten Blog möchte man vielleicht die Botschaft des Textes mit einem Bild verdeutlichen, den Text mit einem ausdrucksstarken Foto illustrieren.

Für den Artikel über die Führerscheinprüfung ist mit wenigen Klicks bei der Google Bildersuche ein tolles Foto von einem Formel 1 Rennwagen gefunden. Tolle Bildeinstellung, der Lack des Wagens glänzt in der Sonne, das Auto gestochen scharf, der Hintergrund wegen der hohen Geschwindigkeit etwas verschwommen. Wirklich toll fotografiert.

Dieses Foto sieht so toll aus, weil es mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem professionellen Fotografen geschossen wurde. Dieser verdient sein Geld mit solchen Fotos und darum verschenkt er sie nicht. Das Foto ist daher ziemlich sicher nicht zur freien Verwendung durch jeden beliebigen Internetnutzer freigegeben.

Wie verdient man mit kreativen Werken Geld?

Jedes kreative Werk wie z.B. ein Foto, ein Lied oder ein Film, aber natürlich auch Bücher, Zeitungsartikel und vieles mehr, wird in Deutschland durch das Urheberrecht geschützt. Das bedeutet, dass der Urheber entscheiden darf, ob und in welcher Form sein Werk veröffentlicht und verbreitet werden darf. Wenn jemand z.B. als Fotograf sein Geld verdient, dann gewährt er normalerweise so genannte “Lizenzen” für die Verwendung der Bilder. Eine Lizenz legt genau fest, in welchem Zusammenhang und wie oft z.B. ein Foto verwendet werden darf und was das kostet. Eine Zeitschrift, die dieses Foto drucken möchte, muss also die Lizenz dafür beim Fotografen kaufen. Wenn die Zeitung das Bild auch noch auf ihrer Website verwenden möchte, muss sie eine eine weitere Lizenz erwerben. Auf diese Weise stellt der Fotograf sicher, dass er von seiner Arbeit leben kann, denn diese Lizenzen sind seine Einnahmequelle. Von diesen Einnahmen finanziert er seine Ausrüstung, die Reisekosten zu den fotografierten Events, das Entwicklungslabor, seine Miete und sein Mittagessen.

Wenn seine Fotos ohne Lizenz öffentlich verwendet werden, weil sie aus der Bildersuchmaschine einfach kopiert und in ein Blog gepostet werden, verliert der Fotograf Einnahmen. Im Extremfall muss er seine Arbeit aufgeben, weil mehr seiner Fotos ohne Bezahlung online verwendet werden und daher den professionellen Kunden vielleicht kein Geld mehr wert sind. Daher geht der Fotograf gegen den “Bilderklau” vor. Als Blogger, der ein Foto unrechtmäßig verwendet, bekommt man dann eventuell Post vom Anwalt des Fotografen – eine so genannte “Abmahnung”. In dieser wird man aufgefordert, das Foto von der Website zu nehmen. Zusätzlich muss man aber die entstanden Anwaltskosten bezahlen – das können schnell mehrere hundert Euro sein.

Manchmal sind die Profis nachsichtig mit unbedarften Bloggern und weisen ohne anwaltliche Abmahnung auf die Urheberrechtsverletzung hin. Dann reicht es, das Bild aus dem eigenen Blog zu nehmen und alles ist vergessen. Auf diese Nachsicht sollte man sich aber nicht verlassen. Bekommt man trotz allem eine Abmahnung, gibt es hier Tipps, wie man damit umgehen sollte: Abmahnung – ein Überblick für Blogger.

Unter welcher Lizenz steht das Werk?

Generell gilt: bei jedem fremden Werk, das ich in meinem Blog verwenden möchte, muss ich klären, unter welcher Lizenz es veröffentlicht wurde. Ist keine Lizenz ausdrücklich genannt, behält sich der Urheber alle Rechte vor – das heißt, ohne ausdrückliche Erlaubnis darf ich das Werk nicht verwenden.

Bei der Suche nach geeigneten Werken sind zwei Lizenzen besonders interessant, weil sie die Verwendung ohne besondere Erlaubnis ermöglichen:

  • Die Creative Commons Lizenz: Sie erlaubt ausdrücklich die Verwendung unter bestimmten Bedingungen, ohne dass man um Erlaubnis fragen muss (welche Bedingungen genau einzuhalten sind, kann man in der Regeln allgemein verständlich nachlesen, wenn man auf den Namen der Lizenz klickt). Zur Verdeutlichung hier eine Übersicht von Creative Commons Lizenzen.
  • Gemeinfreie Werke (auf Englisch: public domain): das sind Werke, die keinem Urhebberrecht unterliegen und damit frei verwendet werden dürfen.

Wie man Werke mit solchen Lizenzen findet, erklärt der zweite Teil dieses Beitrags Blogs illustrieren – Fotos finden.

Zitieren erlaubt

Ausnahmen von den oben genannten Einschränkungen für die Verwendung von Werken sind Zitate, z.B. von Texten. Diese sind in begrenztem Umfang erlaubt, sofern ich mich in meinem Text mit dem zitierten Text auseinandersetze. Wenn ich z.B. meine Meinung zu einem Zeitungsartikel schreibe, darf ich im Umfang von einigen Zeilen den besprochenen Text zitieren (unter Angabe der Quelle). Ich darf aber nicht mehrere Abschnitte am Stück wörtlich wiedergeben, ohne diese inhaltlich zu besprechen. (Ich schreibe bewusst „einige Zeilen“, denn eine klare Angabe zum erlaubten Umfang gibt es nicht).

Auch Bilder darf ich “zitieren”. Wenn ich z.B. in meinem Blog die Titelbilder von Jugendbüchern interpretieren möchte, darf ich diese Bilder in den Artikel einbinden. Der Grund ist, dass ich mit wieder inhaltlich mit der Abbildung auseinandersetze. Wenn ich hingegen das Buch selbst bespreche, darf ich das Titelbild nicht einbinden – denn dann gilt des nicht als Bildzitat, weil ich mich ja mit dem Text des Buches auseinandersetze und nicht mit dem Titelbild als solchem.

Das Urheberrecht ist kompliziert

Aus den genannten Beispielen wird schon klar, dass es nicht reicht, mal eben die Google Bildersuche anzuwerfen, um ein tolles Foto aus dem Netz in einen Blogbeitrag einzubinden. Man muss dabei einige Punkte beachten, wenn man rechtlich auf der sicheren Seite stehen will. Im Zweifelsfall sollte man lieber auf das Einbinden eines Fotos verzichten, denn schnell hat man mit einem Foto (mp3-Song, Video, Text …), das man unberechtigterweise verwendet, eine Menge Ärger am Hals.

Wie man dennoch gute Fotos findet, die man problemlos verwenden darf, erklärt der zweite Teil des Beitrags: Blogs illustrieren – Fotos finden

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