Bloggen macht gleich noch mal so viel Freude, wenn man Kommentare von Besuchern bekommt. Kommentare sind ein Zeichen dafür, dass jemand meinen Beitrag gelesen und sich sogar die Mühe gemacht hat, darauf zu antworten. Das erfreut jeden Autor eines Textes.

Damit das „Gespräch“ in einem Blog läuft, sollte man einige Punkte beachten.

Kommentare moderieren

Bei WordPress.com werden neue Kommentare in der Regel zunächst in die „Moderationsschleife“ geschickt. Als Blog-Besitzer bekomme ich eine E-Mail mit dem Hinweis, dass ein neuer Kommentar eingegangen ist und dass man diesen „moderieren“ soll. Das bedeutet, ich muss entscheiden, ob ich den Kommentar freigebe und er damit sichtbar wird oder ob er nicht öffentlich werden soll.

Normalerweise sollte man Kommentare zügig freischalten, damit die Besucher sehen, dass ihr Beitrag geschätzt wird und damit der Austausch im Blog nicht durch lange Pausen abgewürgt wird.

Es gibt aber auch Gründe, einen Kommentar nicht freizugeben:

  • Wenn der Kommentar beleidigend, verletzend oder aggressiv ist (gegen den Blog-Autor oder gegen andere Personen), sollte man ihn nicht freigeben.
  • Hat der Kommentar nichts mit dem Beitrag zu tun und enthält er Links zu Websites, die ebenfalls nichts mit dem Beitrag oder dem eigenen Blog zu tun haben, sollte man ihn ebenfalls nicht freigeben. In diesem Fall ist der Kommentar wohl Spam. Spammer nutzen neben den bekannten E-Mail-Wegen auch Blogs, um auf ihre zweifelhaften Websites aufmerksam zu machen.

Antworten

Wenn ich einen Kommentar erhalte, sollte ich möglichst zügig überlegen, ob eine Antwort erwartet wird. Selbst wenn der Kommentar nicht ausdrücklich nach einer Antwort verlangt, kann ich mich z.B. für die Rückmeldung bedanken oder sonstwie kurz reagieren. Das zeigt den Lesern, dass ich als Autor selbst aktiv an der Diskussion teilnehme und dass die Kommentare auch gelesen und geschätzt werden.

„Seltsame Kommentare“

Unter Umständen finde ich Kommentare zum Moderieren vor, die scheinbar abgeschnittene Sätze enthalten. Diese können z.B. so aussehen:

[…] „Urheberrecht und Bloggen“: Blogposts illustrieren – Urheberrecht respektieren undBlogposts illustrieren – Fotos finden von […]

Auf den ersten Blick könnte ich das für Spam halten. In Wahrheit sind dies jedoch automatische Kommentare, die darauf hinweisen, dass jemand in einem eigenen Blog-Beitrag auf meinen Blog-Beitrag verlinkt hat. Die Blogsoftware scannt beim Speichern automatisch den Text nach Links und schickt an die Ziel-Blogs ein so genanntes „Ping“. Wenn das Zielblog (in diesem Beispiel mein eigenes), die Ping-Funktion unterstützt, hängt es automatisch einen Pingback-Kommentar an den verlinkten Artikel an. Damit sehe ich als Blog-Autor, dass mein Beitrag woanders verlinkt wurde.

Fazit

Kommentare machen Blogs lebendig und bringen oft eine Idee, die zunächst im Blog-Beitrag entwickelt wurde, richtig weiter. Als Blog-Autor sollte man die Kommentare zügig moderieren und sich (so gut es zeitlich eben geht) aktiv an der Diskussion beteiligen.

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